Graf Bobby

Stolz zeigt der Schlossherr dem Grafen Bobby seinen Besitz. „Und das Schloss dort haben meine Vorfahren gebaut!“
„So ein Zufall“, meint da Bobby, „meine Vorfahren mütterlicherseits waren auch Maurer!“

Stolz zeigt der Schlossherr dem Grafen Bobby seinen Besitz. „Und das Schloss dort haben meine Vorfahren gebaut!“
„So ein Zufall“, meint da Bobby, „meine Vorfahren mütterlicherseits waren auch Maurer!“

„Ich kann gar nicht verstehen, wie unsere Vorfahren überhaupt ohne Auto leben konnten!“
„Darum sind sie ja auch alle gestorben.“
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Geheimnisse vertraut man untereinander unter strengster Diskretion an und erzählt sie auch so nicht weiter. Eine Ausnahme bilden die Staatsgeheimnisse. Die kommen sofort in die Presse.
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Talleyrand sitzt am Bett eines schwer erkrankten Mannes, der große Schmerzen erleidet.
„Ich erdulde Höllenqualen“, stöhnt der Kranke.
Meint Talleyrand: „Schon?“

In Paris treffen sich auf einer Party zwei gute Freunde. Marcel und Jean.
„… und stell dir vor“, erzählt der eine, „ich habe Nanette, deine alte Freundin getroffen. Unter dem Siegel der Verschwiegenheit hat sie mir anvertraut, dass sie es sehr bedauert, nicht dich, sondern Jacques geheiratet zu haben.“
Jean errötet zutiefst. „Ich hab´s ja gleich gesagt, die arme Nanette wird oft an mich denken! Erzähl bitte weiter!“
„Ja, sie meinte eben, dass ihr Mann immer so sehr gerissen sei und hinter alles gekommen sei. Bei dir wäre es viel leichter gewesen, dich zu betrügen!“
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„Ach, wissen Sie“, tröstet der Arzt die junge Patientin, „nach neun Monaten hat sich Ihr gesundheitliches Problem von selbst gelöst.“
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Karl II. von England lag im Sterben. Lautlos umstanden die Großen des Landes und die Höflinge sein Lager. Da schlug der Sterbende noch einmal die Augen auf und flüsterte: „Entschuldigen Sie, meine Herren, dass ich Sie so lange warten lassen.“

„Ich habe wieder einmal den Operationstisch ruiniert“, bekennt der Chirurg, der bei Graf Bobby zu Gast ist, „den sechsten in dieser Woche.“
„Na“, räumt da Bobby ein, „dann dürfen Sie eben nicht so tief schneiden!“

Als das junge Paar sich auf die Hochzeitsreise begeben wollte, umarmte die Mutter die Tochter zum Abschied noch einmal und flüstert ihr dabei zu: „Ich freue mich so! Vielleicht bin ich in neun Monaten schon Großmama!“
„Du irrst dich“, sagte die junge Frau trocken, „schon in fünf, liebe Mutti, in fünf!“
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„Frau Hofmann“, forscht der Arzt, „Sie sehen wirklich sehr blass und abgespannt aus. Verlangt vielleicht Ihr Mann bei den ehelichen Pflichten zu viel?“
„Ja, Herr Doktor, Nacht für Nacht. Aber Sie sollten erst mal den tollen Studenten erleben, der bei uns wohnt.“
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Frau Müller ging mit ihrem zweiten Mann hart ins Gericht.
„Nichts hast du Trottel von meinem seligen Rolf, nicht seine nie erlahmende Manneskraft, nicht seine fürsorgliche Liebe, nicht sein Einkommen! Nicht einmal seine Anzüge passen dir!“