Interpretation ist alles

„Stell dir vor“, berichtet Frau Klara ihrem Mann, als sie abends von ihrer neuen Stelle zurückkommt, „diese Schweine baden jeden Tag.“

„Stell dir vor“, berichtet Frau Klara ihrem Mann, als sie abends von ihrer neuen Stelle zurückkommt, „diese Schweine baden jeden Tag.“

„Ich“, brüstet sich der Chef unter Kollegen, „bin der toleranteste Arbeitgeber der Welt, „allerdings nur so lange, wie alles nach meiner Pfeife tanzt.“

Auf einem offiziellen Bankett des Auswärtigen Amtes mit Gattinnen löst sich bei einer ausländischen Diplomatenehefrau nach dem zehnten Sekt die Zunge. Beschwipst spricht sie die Gattin des deutschen Botschafters an. „Die deutsche Sprache ist schon etwas merkwürdig. Es gibt so viele Wörter, die doch im Grunde genommen dasselbe aussagen wollen, zum Beispiel “senden“ und „schicken“.
„Im Gegenteil, meine Liebste“, flötet diese zurück. „Ihr Mann ist vielleicht ein Gesandter, aber kein Geschickter.“

„Fritzchen“, ermahnt die Mutter“, wenn du jetzt nicht aufhörst zu nerven, gibt es heute Mittag keinen Pudding.“
Fragt Fritzchen vorsichtig: „Was gibt es denn?“

Notruf bei der Polizei.
„Sie müssen unbedingt kommen. Ich werde in einem Käfig festgehalten.“
„Selbstverständlich, das ist ja Freiheitsberaubung, ein schweres Vergehen. Wie lautet die Adresse?“
„Tunichgut, Krabbenallee 8, dritter Stock links.“
„Gut, und mit wem spreche ich, bitte?“
„Mit dem Papagei.“