Graf Bobby

„Bin leicht vergesslich“, sagt Graf Bobby zum bedienenden Kellner. „Äh, was ist doch noch gleich Kaviar?“
„Das sind die Eier vom Stör, mein Herr.“
„Ach ja, richtig! Bringen Sie mir bitte zwei Stück, hartgekocht!“

„Bin leicht vergesslich“, sagt Graf Bobby zum bedienenden Kellner. „Äh, was ist doch noch gleich Kaviar?“
„Das sind die Eier vom Stör, mein Herr.“
„Ach ja, richtig! Bringen Sie mir bitte zwei Stück, hartgekocht!“

„Wo kommst du denn so spät her?“, fragt die Gattin streng.
„Ich habe meinen Freund Egon getroffen, und da mussten wir noch eine Kleinigkeit. zusammen kaufen.“
„Das ist aber höchst konderbar!“ meinte die Gattin.
„Warum sagst du denn konderbar anstatt sonderbar?“
„Hast du denn nicht eben kaufen gesagt?“

Besuch ist gekommen, und Graf Bobby zeigt ein Beil, das über dem Kamin hängt. Der Besucher will über dieses erstaunliche Prunkstück Näheres wissen.
„Alte Erinnerung“, erklärt Bobby. „Urgroßvater hat damit einem Räuber den Schädel gespalten. Großvater hat damit Holz gehackt. Mein Vater schlug damit Tannenbäume zu Weihnachten. Ich selbst habe es an die Wand gehängt.“
„Erstaunlich“, meint der Besuch. „Das Beil sieht ja aus wie nagelneu.“
„Ist trotzdem antik. Ich habe nur Stiel und Schneide ersetzen lassen.“

Strahlend bringt der Sohn seinem Vater eine Flasche Bier und verkündet:
„Gratuliere, Papa, du hast heute die 10 Euro gespart, die du mir für eine gute Note in der Klassenarbeit versprochen hast!“

Graf Bobby unterhält sich mit einem Schauspieler: „Sagen Sie bitte, sind Sie augenblicklich im Engagement?“
„Nein, Herr Graf. Aber kürzlich habe ich den Romeo im Radio gesprochen.“
„Aha! Und er hat Ihnen Hoffnungen auf ein Engagement gemacht?“