Die schwierige Altersbestimmung

Else, die Tochter von Herrn Mayer, ist zwar noch jung an Jahren, aber doch schon recht ge­witzt. Und manchmal gelingt es ihr sogar, den Vater ein wenig in die Enge zu trei­ben. Auf der Geburtstagsfeier des erheb­lich älteren Vaters gab sie davon eine kleine Kostprobe.

Als Geschäftsfreunde von Herrn Mayer nach dem Alter seiner Toch­ter fragten, lächelte der verschmitzt: „Meine Tochter und ich sind zusammen achtzig Jahre alt. Und vor vier Jahren war ich genau achtmal so alt wie sie. „Da sehen Sie mal, was Else für ein Küken ist.“

Doch Else blieb ihm nichts schuldig: „Ach, tröste dich, alter Herr, in 16 Jahren wirst du nur noch dreimal so alt sein wie ich.“

Die Anwesenden schauten sich etwas ratlos an. „Ja, wie alt seid ihr beide denn nun wirklich?“

„Das müssen Sie sich schon selber ausrechnen“, lau­tete die kesse Antwort der Tochter.

Ich möchte euch den Rätselspaß nicht nehmen. Darum verrate ich euch die Antwort erst, wenn die Aufgabe gelöst wurde oder mich jemand per Kommentar darum bittet.

Die Schokoladenverteilung

Im Schullandheim war großes Hallo. Eine Kiste mit Schokolade war angekommen.
„Prima“, rief der Schulsprecher, „wir sind zusammen hundert Schüler im Heim. Da kommt auf jeden eine Tafel!“

Doch der Lehrer hob die Hand: „Ich habe einen anderen Vorschlag. Wir haben hier einige kranke Kinder, denen sollten wir je drei Tafeln geben. Die Kleinen aus der unteren Klasse erhalten jeweils zwei, und die großen Schüler bekommen jeder eine halbe.“

Zuerst brummten ei­nige Kinder – vor allem die großen. Schließlich stimmten sie aber zu. Nun be­gann ein heftiges Rechnen, denn der Lehrer hatte nicht verraten, wie viele Kinder zu den einzelnen Gruppen gehörten. Es war nur bekannt, dass bei der vorgeschlagenen Teilung keine Tafel übrig blieb. Weißt du, wie viel kranke, kleine und große Kin­der sich in dem Heim befanden?

Ich möchte euch den Rätselspaß nicht nehmen. Darum verrate ich euch die Antwort erst, wenn die Aufgabe gelöst wurde oder mich jemand per Kommentar darum bittet.

Die verschwundenen Rechenzeichen #1


Wer findet die richtigen Rechenzeichen, damit die folgenden Gleichungen stimmen?
Beispiel: 2 7 3 = 6; Lösung: 2 + 7 – 3 = 6. Denkt bitte daran: Punktrechnung geht vor Strichrechnung. Ich möchte euch den Rätselspaß nicht nehmen. Darum verrate ich euch die Antwort erst, wenn die Aufgabe gelöst wurde oder mich jemand per Kommentar darum bittet.

1)  4  9  3  6  8 = 12 (mindestens 2 Lösungen)
2)  7  4  8  9  3 = 17 (mindestens 2 Lösungen)
3)  2  8  3  2  9 = 30 (mindestens 1 Lösung)

Der Weidezaun

Emil Brummer erhält von einem Bauern den Auftrag, die Weide hinter dem Hof einzu­zäunen. Er kennt weder die Größe des Feldes noch weiß er, wie viele Pfähle er zur Verfügung hat. Also fängt er nach Gutdün­ken an und setzt die Pfähle genau einen Meter auseinander. Damit kommt er jedoch nicht weit, denn es fehlen 150 Pfähle.

Nun versucht er es mit einem drei Meter großen Abstande Da hat er am Ende 70 Zaun­pfosten zu viel.

Der Bauer kann Emil nur sagen, dass das Feld an keiner Seite länger als 100 Meter misst.

Weißt du, wie groß der Umfang der Weide ist und wieviel Pfähle vorhanden sind?

Ich möchte euch den Rätselspaß nicht nehmen. Darum verrate ich euch die Antwort erst, wenn die Aufgabe gelöst wurde oder mich jemand per Kommentar darum bittet.

Erben will gerechnet sein

Herr Schaller hat Sorgen. Er schrieb näm­lich an seinem Testament. Er wollte dem jüngeren seiner beiden Söhne – einem rech­ten Luftikus – einen Denkzettel geben. So vermachte er dem Bruder Leichtfuß einen geringeren Geldbetrag als dem älteren Sohn. Als der Vater verstorben war, wurde das Bargeld in Höhe von 14.880.00 € nach Maßgabe des Testaments auf die Söhne verteilt, Einige Tage später stellte der ältere Bruder ein Manko in seiner Geldkassette fest. Es war gerade so viel Geld verschwunden, wie dem jüngeren an einem gleich hohen Erbe mit seinem Bruder gefehlt hätte. Kein Wunder, dass der Luftikus rasch in Verdacht kam.

Vor Gericht musste er seine Tat zugeben. Der Richter erkannte daraufhin: „Der Jüngere muss nicht nur den gestohlenen Betrag zu­rückzahlen. Er muss in gleicher Höhe auch noch eine Buße an den älteren Bruder zah­len.“

Zerknirscht stellt der Jüngere dann fest, nach diesem Urteile hatte sein Bru­der nun sogar doppelt so viel Geld wie er.

Wieviel hat nun jeder Sohn geerbt und wie­viel hatte Bruder Leichtfuß gestohlen?

Ich möchte euch den Rätselspaß nicht nehmen. Darum verrate ich euch die Antwort erst, wenn die Aufgabe gelöst wurde oder mich jemand per Kommentar darum bittet.