Die Rallye

Kurt und Bernd sind zwei begeisterte Auto­fahrer. Eines Tages verabreden sie eine private Rallye. Doch sie wollen nicht nur ein­fach stupide dahinrasen – sie wollen kon­zentrierter fahren. So beschließen sie, dass Kurt mit seinem BMW hin und zurück konstant mit 50 km/h fahren soll. Bernd mit seinem Mercedes darf auf dem Hinweg 60 km/h fah­ren, auf dem Rückweg aber nur 40 km/h.

„Abgemacht“, gaben sich beide die Hand und machten ihre Autos für die Reise fertig. Start und Ziel sollte ihr Wohnort Bremen sein.

Die Wendemarke befand sich am Bodensee, genau 600 km von Bremen ent­fernt. Wer traf wohl als erster am Ziel ein? Oder kamen die beiden gar gleichzeitig an?

Rechnen Sie rasch einmal nach – aber ohne Papier und Bleistift zur Hilfe zu nehmen!

Der rechensichere Vertreter

Ein Vertreter versucht, bei Frau Müller seine Artikel zu verkaufen. Sie erklärt sich bereit, ihm etwas abzunehmen, wenn er ein Rätsel löst.
„Ich habe drei Kinder“, beginnt sie. „Nehmen Sie das Alter eines jeden Kindes miteinander mal, so erhalten Sie 36. Zählen Sie es zusammen, so erhalten Sie unsere Hausnummer.“

Der Vertreter begibt sich nach draußen und sieht sich die Nummer an.
„Eine Hilfe müssen Sie mir noch geben“, sagt er.
„Meine älteste Tochter spielt Klavier.“
Daraufhin nennt er ihr das Alter ihrer Kinder.

Wie alt sind sie?

Eine vielbeinige Angelegenheit

Ein Förster ging in den Wald. Es begegne­ten ihm sieben Weiber, von denen jede sieben Käfige trug. In jedem Käfig waren sieben Finken, und jeder Fink hatte sieben Jun­ge.

Wie viele alte Weiber, Käfige, Finken und Junge befanden sich auf dem Weg zum Wald?

Die 1-2-3-Geschichte

Egon fuhr mit dem Fahrrad nach 1.2. zu Albert, um ihn zu besuchen.

Das Wetter war ziemlich 2. Sie setzten sich in die 2.3 und unterhielten sich. Schließlich sagte Egon zu Albert: „Gib mir deine Tochter zur Frau, da­mit ich dich 3.1.3.“

Er hatte aber mit seinem Antrag Pech. Die Tochter stand nämlich in der Nähe der 2.3. auf der 2.1. und erklärte: „1.2.3., aber ich mag ihn nicht!“

Der verhinderte 1.3. verließ daraufhin die 2.3. und fuhr von 1.2 wieder nach Hause.

Der raffinierte Millionär

Im alten Hotel Adlon in Berlin klopfte es eines Tages an die Zimmertür eines schwerreichen Gastes. Auf das ‚Herein‘ trat ein fremder Mann ein, blickte sich überrascht um und entschuldigte sich, er habe sich in der Zimmertür geirrt und geglaubt, dass es sein eigenes Zimmer sei.

Als er sich. wieder entfernen wollte, forderte der Millionär, schnell ge­fasst, ihn auf, mit ihm ein Glas Wein zu trinken, was der Gast gern annahm.

Heimlich informierte der Millionär den Portier über seinen Gast und bat, die Polizei zu holen.

Kurz darauf übergab der Millionär seinen Gast der Polizei.

Warum tat er das?