Der falsche Fuffziger

„Einmal Pulon, der Herr“, sagt der Apotheker diensteifrig, „das macht zwölf Euro.“

Der Kunde legt einen Zwanzig-Euroschein auf den Tisch. Aber der Apotheker hat kein Wechselgeld in der Kasse. Darum eilt er zu seinem Nachbarn, dem Bäcker, der ihm den Schein wechselt.

Wieder in seiner Apotheke gibt der Pharmazeut seinem Kunden die geschuldeten acht Euro, heraus. Kaum hat der Käufer den Laden verlassen, da stürmt der Bäcker von nebenan herein ‑ in der Hand hält er den Geldschein: „Der ist nicht echt“, keucht der Bäcker.

Der Apotheker tauscht natürlich sofort den falschen gegen einen guten Zwanziger aus. Nachdem der Nachbar gegangen ist, seufzt der gelehrte Mann schwer: „Nun habe ich zwanzig Euro drein geben müssen und dazu noch die acht Euro, die ich dem Schuft herausgab. Das sind 28 Euro Verlust.“

Hat er recht?

Ein Gedanke zu „Der falsche Fuffziger

  1. Nein, der Apotheker hat unrecht. Er hat dem Kunden 8 Euro in bar gegeben und ein Medikament im Wert von 12 Euro. Das ist beides verloren. Er hat also 20 Euro Verlust gemacht.

    Vom Bäcker hat er 20 Euro echtes Geld bekommen, das er ihm später wieder zurück gegeben hat. Das gleicht sich also aus.

    Insgesamt hat ihm dieses Geschäft 20 Euro Verlust gebracht. Aber bei den Preisen, die in Apotheken verlangt werden, kann er sich das sicher leisten ;-)

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