
Ein reicher Kaufmannssohn aus Bumara, einer kleinen Stadt am Rande der Wüste, hat sich unsterblich in die Tochter eines Beduinenhäuptling verliebt. Dieser ist einer Vermehrung seines Reichtums nicht abgeneigt. Wichtiger ist ihm aber, dass der Kaufmannssohn den harten Bedingungen der Wüste gewachsen ist. Dazu gehört es auch, kreativ auf Herausforderungen zu reagieren.
Er verspricht dem Kaufmannssohn die Hand seiner Tochter, wenn er eine ihm auferlegte Prüfung besteht. Er soll die Strecke von seiner Heimatstadt zur Oase der Angebeteten zu Fuß zurücklegen.
- Die Entfernung beträgt sieben Tagesmärsche.
- Er darf sich beliebig viele Träger mieten.
- Jede Person darf maximal vier Kilo Proviant tragen.
- Pro Tag benötigt jede Person 1 Kilo Proviant.
- Die letzten vier Tage muss der Bräutigam allein wandern.
- Erst am Ende eines jeden Tages entscheidet der Bräutigam, wie viele Träger zurückkehren.
- Die Träger müssen alle direkt in die Stadt zurückkehren.
- Der Rückweg ist bezahlte Arbeitszeit.
- Der Lohn wird direkt vor der Rückkehr gezahlt.
Es darf kein Proviant zwischengelagert werden.
Nun kommt der Bräutigam ins Grübeln. Jeder Träger kostet pro Tag 10 Schekel, der
Proviant pro Tag 2 Schekel. In seiner Not wendet er sich an einen befreundeten Wesir, zumal ihm nur 1.000 Schekel zur Verfügung stehen.
Dieser braucht nur kurze Zeit, um das Problem von allen Seiten zu durchleuchten.
Welchen Rat gibt er dem Bräutigam?
ODER: Hat der Bräutigam eine Chance, seine Angebetete zu ehelichen?
Achtung: Beachte das heutige Datum!
Die Lösung werde ich in ca. 2 Wochen in den Kommentaren veröffentlichen.