Die Stammtisch-Sensation

Heute ist im Gasthof ‚Zum Braven Hirten‘ in Zwieselheim Hochbetrieb. Denn heute ist die Stammtischrunde vollzählig ver­sammelt. Das sei nichts Besonderes? Für die Zwieselheimer ist das eine Sensation! Die sieben Herren der Runde haben nämlich so ihre Gewohnheiten; Der eine kommt je­den Abend in den Goldenen Ochsen, der zweite kann nur jeden zweiten Abend, der dritte nur jeden dritten Abend. Und so geht das fort bis zum siebenten, der also nur einmal in der Woche zum Stammtisch erscheint.

Der Wirt freut sich über das seltene Ereignis und verspricht den sie­ben Anwesenden: „Wenn Sie das nächste Mal wieder alle sieben hier um den Tisch ver­sammelt sind, dann brauchen Sie Ihre Zeche nicht zu bezahlen!“

Das hören die Alten gern und schon holen sie Bleistift und Papier heraus, um nachzurechnen, wann sie denn nun in den Genuss dieses kostenlosen Vergnügens kommen.

Das alle zu einem anderen Ergebnis kommen, ziehen sie den Mathematiklehrer ihrer Kinder zu Rate. Dieser kommt natürlich in kürzerster Zeit zum richtigen Ergebnis.

In wie viel Wochen muss der Wirt die Zeche zahlen?

Ich möchte euch den Rätselspaß nicht nehmen. Darum verrate ich euch die Antwort erst, wenn die Aufgabe gelöst wurde oder mich jemand per Kommentar darum bittet.

Das Winzer-Erbe

Ein Winzer hatte seinen Söhnen den gesam­ten Weinvorrat vermacht. Da der Vater ein humorvoller Mann gewesen war, lautete sei­ne Anweisung im Testament:

„Meine Erben können das Erbe nur antreten, wenn jeder von ihnen die gleiche Anzahl volle, halb­volle und leere Fässer bekommt.“

„Nichts einfacher als das“, dachten die Söhne. So stiegen sie zuversichtlich in den kühlen Weinkeller hinab. Doch als sie die Fässer durchgezählt und geprüft hatten, machten alle drei lange Gesichter. Sie fanden ge­nau sieben volle, sieben halbvolle und sieben leere Fässer. Und nun ging das Rech­nen los.

Wie teilt man dreimal sieben Fässer so auf, dass jeder Bruder die gleiche
Menge Wein, aber auch die gleichen Anzahl von Fässern bekommt?

Ich möchte euch den Rätselspaß nicht nehmen. Darum verrate ich euch die Antwort erst, wenn die Aufgabe gelöst wurde oder mich jemand per Kommentar darum bittet.

Das Schokoladen-Glasur-Problem

Auf Martins Geburtstagstisch gibt es zum Nachtisch einen Riesenwürfel Sahne-Eis, ringsum mit Schokolade überzogen. 27 Kinder sitzen am Tisch und sehen begeistert zu, wie Holgers Mutter den riesigen Würfel in 27 gleich große Würfelchen zerschneidet (siehe nebenstehende Zeichnung).

Soweit, so gut. Doch nun kommt das Problem. Jedes Kind wünscht, einen Würfel mit möglichst viel Schokoladen-Glasur 05-153zu bekommen.

Und alle rechnen fieberhaft: Wie viele kleine Würfel, die Mutter jetzt schneidet, mögen noch an drei Seiten einen Schokoladenüberzug haben?

Und wie viele nur an zwei oder einer Seite?

Ja, sollte es vielleicht auch Würfel geben, die gar keine braune Haut mehr haben?

Ich möchte euch den Rätselspaß nicht nehmen. Darum verrate ich euch die Antwort erst, wenn die Aufgabe gelöst wurde oder mich jemand per Kommentar darum bittet.

Der hinterhältige Vererber

Scheich Ben Arabi ist verstorben, Derjenige sei­ner Söhne soll das Erbe antreten, dessen Pferd bei einem Wettrennen als Letztes das Ziel erreicht. Die beiden Söhne be­ginnen das Rennen. Sie werden immer lang­samer, bis sie schließlich ganz stehen bleiben.

Sie steigen ab und beraten, was zu tun sein. Nach zehn Minuten haben sie sich entschieden. Sie springen auf die Pferde und reiten, so schnell sie können, dem Ziel entgegen. Welchen Entschluss hat­ten sie gefasst?

Ich möchte euch den Rätselspaß nicht nehmen. Darum verrate ich euch die Antwort erst, wenn die Aufgabe gelöst wurde oder mich jemand per Kommentar darum bittet.

Der gnadenlose Zeichenlehrer

Es ist herrliches Wetter, und so verlegt Zeichenlehrer Maier seinen Unterricht ins Freie, Jeder Schüler nimmt seinen dreibeinigen Hocker, den Block und die Farbe. Man soll versuchen, die nähere Umgebung der Schule zu zeichnen. Nach der Stunde inspiziert Lehrer Krause die Werke seiner Schüler. Er ist im Großen und Ganzen recht zufrieden. Nur der Schüler Schlunzi liefert ein miserables Bild ab.

„Wissen Sie“, entschuldigt sich dieser: „ich konn­te leider nicht in Ruhe zeichnen, denn mein Hocker wackelte.“

„Sie lügen“, antwortete Lehrer Maier erbost, ohne nachzudenken und gab dem Schüler Meier eine fünf für sein Bild. Warum?

Ich möchte euch den Rätselspaß nicht nehmen. Darum verrate ich euch die Antwort erst, wenn die Aufgabe gelöst wurde oder mich jemand per Kommentar darum bittet.