Das Guthaben-Defizit

Herr Müller hat sich ein Girokon­to eingerichtet und zahlt darauf gleich 150,00 € ein. Weil er ein gewissenhafter Mann war, führte er genau Buch über das Konto. Auf dem nebenstehenden Diagramm sind in der linken Rubrik alle Beträge verzeichnet, die Herr Müller im Laufe der Zeit abgehoben hat. Rechts daneben verzeichnete er das jeweilige Restguthaben.

05-170Als Herr Breuer nach vierzehn Tagen alle abgeho­benen Beträge zusammenzählte, kam er genau auf die anfangs eingezahlten 150,00 €.

Dann addierte er die Guthabenseite, und siehe da, er kam nur auf einen Endbetrag von 148,00 €. Spornstreichs eil­te er zur Bank und verlangte die Auszah­lung der fehlenden zwei Euro.

Ob er sie wohl bekommen hat? Überlege ganz scharf!

Ich möchte euch den Rätselspaß nicht nehmen. Darum verrate ich euch die Antwort erst, wenn die Aufgabe gelöst wurde oder mich jemand per Kommentar darum bittet.

Der klamme Beduinenscheich

Ein Beduinenscheich war in Geldnöte gera­ten. Deshalb war er gezwungen, seinen Hof­staat zu verkleinern.

Er hatte dreißig Diener, fünfzehn braunhäutige und fünfzehn mit weißer Hautfarbe. Von diesen dreißig Dienern sollte die Hälfte – also fünfzehn -entlassen werden, und zwar ohne Rücksicht auf ihre Hautfarbe.

„Ihr habt mir alle treu gedient, und ich will niemanden benachtei­ligen“, sagte der Scheich. „Stellt euch alle in einer Reihe nebeneinander auf. Ich zähle jetzt fünfzehnmal ab. Jeder, auf den die neun trifft, tritt beiseite – der wird dann entlassen.“

Die weißen Diener aber waren raffinierte Burschen: Sie wollten alle unbedingt am Hofe des Scheichen blei­ben. Deshalb stellten sie sich in schein­barer bunter Reihe so auf, dass der Scheich nachher beim Abzählen, sobald er bei neun angelangt war, immer auf einen braunhäu­tigen Diener zeigte. Denn der Scheich hat­te vorne links mit dem Abzählen begonnen. War er jeweils beim neunten Manne angekom­men, zählte er dann natürlich weiter bis zum Ende der Reihe und fing dann wieder vorne links an.

Weißt du, wie sich die Diener aufstellen mussten?

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Ein schnittiges Problem

Kannst du aus diesem Rechteck ein Quadrat machen? Natürlich kannst du das. Aber schaffst du es auch noch, wenn dir nur ein gradliniger Schnitt gestattet ist? Aus den so durchtrennten Teilen des Rechtecks muss sich anschließend ein an allen Seiten gleich langes Viereck zusammenfügen lassen.

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Ein geordneter Rückzug

Erika und Edgar geben eine Party, auf der es sehr lustig und ausgelassen zugeht. Doch auch das schönste Fest geht einmal zu Ende.

Um drei Uhr früh verabschiedet sich die Hälfte der Gäste. Eine halbe Stunde später sagt die Hälfte der noch anwesenden Besucher. So geht es weiter. Alle halbe Stunde ver­lässt jeweils die Hälfte der noch Anwe­senden das Haus. Um fünf Uhr geht dann end­lich der letzte Gast.

Wie viele Gäste waren also auf der Party?

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Die süße Versuchung

Hansi erwartet Kinderbesuch. Seine Mut­ter hat dafür zwölf Teller mit Süßigkei­ten vorbereitet. Da die Bonbons ver­schieden groß sind, liegt nicht auf je­dem Teller die gleiche Anzahl (sie­he Zeichnung).

Als die Mutter einkaufen geht, ermahnt sie ihren Sprössling: „Nicht naschen! Ich habe genau gezählt! In jeder der vier Reihen – waagerecht wie senkrecht -liegen zwanzig Bonbons!“

Doch eben ist sie zur Tür hinaus, da kann Hansi nicht wider­stehen. Andächtig betrachtet er die vielen Süßigkeiten. Plötzlich nimmt er hier ein Bon­bon weg und legt dort eines hin. Das geht so mehrere Male. Am Ende seiner ‚Operation‘ liegen in jeder Tellerreihe wieder genau 20 Bonbons. Und trotzdem isst der kleine Schlauberger vier auf. Wie das?
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