Der klamme Beduinenscheich

Ein Beduinenscheich war in Geldnöte gera­ten. Deshalb war er gezwungen, seinen Hof­staat zu verkleinern.

Er hatte dreißig Diener, fünfzehn braunhäutige und fünfzehn mit weißer Hautfarbe. Von diesen dreißig Dienern sollte die Hälfte – also fünfzehn -entlassen werden, und zwar ohne Rücksicht auf ihre Hautfarbe.

„Ihr habt mir alle treu gedient, und ich will niemanden benachtei­ligen“, sagte der Scheich. „Stellt euch alle in einer Reihe nebeneinander auf. Ich zähle jetzt fünfzehnmal ab. Jeder, auf den die neun trifft, tritt beiseite – der wird dann entlassen.“

Die weißen Diener aber waren raffinierte Burschen: Sie wollten alle unbedingt am Hofe des Scheichen blei­ben. Deshalb stellten sie sich in schein­barer bunter Reihe so auf, dass der Scheich nachher beim Abzählen, sobald er bei neun angelangt war, immer auf einen braunhäu­tigen Diener zeigte. Denn der Scheich hat­te vorne links mit dem Abzählen begonnen. War er jeweils beim neunten Manne angekom­men, zählte er dann natürlich weiter bis zum Ende der Reihe und fing dann wieder vorne links an.

Weißt du, wie sich die Diener aufstellen mussten?

Ich möchte euch den Rätselspaß nicht nehmen. Darum verrate ich euch die Antwort erst, wenn die Aufgabe gelöst wurde oder mich jemand per Kommentar darum bittet.

2 Gedanken zu „Der klamme Beduinenscheich

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